AGB für Unternehmen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Unternehmen

Schuckmann Beratung · Monique Lauffer-Schuckmann
Stand: Juli 2026

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1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Schuckmann Beratung, Inhaberin Monique Lauffer-Schuckmann, und Unternehmen, juristischen Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

Sie gelten insbesondere für Leistungen in den Bereichen:

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GBU Psyche) gemäß § 5 ArbSchG
  • Business-Coaching und Mitarbeitercoachings
  • Workshops, Impulsvorträge und Gruppenformate
  • Organisationsberatung und Prozessbegleitung

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2. Leistungen und Leistungsumfang

Die Leistungen werden in freier Mitarbeit als beratende Begleitung erbracht. Schuckmann Beratung ist in der methodischen und zeitlichen Gestaltung frei. Eine Einstufung als lehrende Tätigkeit im Sinne von Unterricht ist nicht Vertragsgegenstand, da individuelle Prozessunterstützung im Vordergrund steht.

Konkrete Inhalte, Termine, Umfänge, Durchführungsformen und Honorare werden im jeweiligen Einzelangebot, in einer Auftragsbestätigung oder per E-Mail-Bestätigung festgelegt.

Schuckmann Beratung ist berechtigt, geeignete Subunternehmer einzusetzen, sofern der Auftraggeber vorab informiert wird. Subunternehmer unterliegen denselben Vertraulichkeits- und Datenschutzpflichten.

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3. Honorar, Nebenkosten und Zahlung

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19%).

Reise-, Übernachtungs- und Materialkosten können nach vorheriger Absprache gesondert berechnet werden.

Die Abrechnung erfolgt nach Leistungserbringung oder bei längerfristigen Projekten in monatlichen Teilrechnungen. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

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4. Stornierung und Terminabsage

Soweit für Workshops, BGM-Maßnahmen oder vergleichbare Leistungen exklusive Zeitkontingente reserviert werden, gelten folgende Fristen, sofern nichts anderes vereinbart wurde:

- Bis 6 Wochen vor dem Termin: kostenfrei
- 4 bis 6 Wochen vor dem Termin: 50% des vereinbarten Honorars
- Weniger als 4 Wochen vor dem Termin: 100% des vereinbarten Honorars zzgl. bereits angefallener Kosten (z. B. Hotel-Storno, Materialkosten)

Für Einzelberatung von Mitarbeitenden gilt eine Absagefrist von 48 Stunden.

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5. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Sämtliche von Schuckmann Beratung erstellten Konzepte, Methoden, Unterlagen, Auswertungen und Dokumentationen sind urheberrechtlich geschützt.

Der Auftraggeber erhält ein einfaches Nutzungsrecht ausschließlich an Unterlagen, die ausdrücklich zur internen Nutzung oder zur Weitergabe an Teilnehmende bestimmt und als solche gekennzeichnet sind (z. B. Teilnehmer-Handouts).

Jede weitergehende Vervielfältigung, Archivierung in internen Datenbanken oder Weitergabe an Dritte bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

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6. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit hinsichtlich aller im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse.

Bei Mitarbeitercoachings bleibt die inhaltliche Vertraulichkeit zwischen Coach und Coachee gewahrt. Der Auftraggeber erhält ausschließlich Informationen über Durchführung und Teilnahme, nicht über persönliche Gesprächsinhalte.

Schuckmann Beratung erbringt ihre Leistungen im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen sowie den anerkannten Berufsethik-Standards des Coachings (u. a. ICF Code of Ethics).

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7. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Jede Partei ist für die Verarbeitung personenbezogener Daten in ihrem eigenen Verantwortungsbereich selbst datenschutzrechtlich verantwortlich (Art. 4 Nr. 7 DSGVO).

Soweit Schuckmann Beratung im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Mitarbeiterdaten des Auftraggebers systematisch verarbeitet (z. B. bei Mitarbeiterbefragungen, Teilnehmerlisten, digitalen Auswertungstools), wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO geschlossen.

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8. Besondere Bedingungen für GBU Psyche und BGM

Schuckmann Coaching unterstützt Unternehmen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von BGM-Maßnahmen sowie der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemäß § 5 ArbSchG.

Die Leistungen erfolgen im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Auftraggebers zur Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten. Auf Anfrage wird eine Bestätigung nach § 3 Nr. 34 EStG für die Lohnunterlagen ausgestellt.

Die fachliche Verantwortung für die Umsetzung der aus der GBU resultierenden Arbeitsschutzmaßnahmen verbleibt beim Auftraggeber. Schuckmann Beratung erbringt eine beratende und methodische Begleitung. Eine Haftung für Beanstandungen durch Gewerbeaufsicht oder Berufsgenossenschaft ist ausgeschlossen, sofern die Beratung nach bestem Wissen und Stand der Wissenschaft erfolgt ist.

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9. Anonymität und Mitarbeiterschutz

Bei Mitarbeiterbefragungen und Workshops im Rahmen der GBU oder des BGM werden Ergebnisse ausschließlich in anonymisierter und aggregierter Form weitergegeben. Rückschlüsse auf einzelne Personen sollen ausgeschlossen sein; die Anonymisierungsschwelle liegt in der Regel bei mindestens 5 bis 10 Personen pro Auswertungseinheit.

Einzeldaten, persönliche Aussagen oder individuelle Fragebögen werden dem Auftraggeber nicht zugänglich gemacht. Diese Anonymität ist wesentliche Voraussetzung für die Validität der Ergebnisse und kann nicht einseitig aufgehoben werden.

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10. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber benennt eine feste Ansprechperson für das Projekt und stellt sicher, dass betroffene Mitarbeitende über Sinn, Zweck, Umfang und Freiwilligkeit der jeweiligen Maßnahme informiert werden. Er stellt die notwendigen organisatorischen und zeitlichen Ressourcen (Arbeitszeit) zur Verfügung.

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11. Haftung

Schuckmann Beratung haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie in den gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Fällen.

Im Übrigen ist die Haftung für Sach- und Vermögensschäden, soweit gesetzlich zulässig, auf den jeweiligen Auftragswert (Netto-Honorar) begrenzt. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten) ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

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12. EU-Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: [https://ec.europa.eu/consumers/odr/](https://ec.europa.eu/consumers/odr/). Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir weder verpflichtet noch bereit.

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13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Lübeck.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Klausel wird durch eine ihr wirtschaftlich nächstkommende wirksame Regelung ersetzt (salvatorische Klausel).